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ISF Neurofeedback
Infra Slow Fluctuation mit Mark Smith, New York
▷ ISF - Infra-slow Fluctuation
Was ist ISF-Neurofeedback?
Infra-Slow-Fluctuations (ISF) sind extrem langsame Schwankungen (Fluktuationen) der elektrischen Aktivität im Gehirn mit Frequenzen unter 0,1 Hz. Diese langsamen Rhythmen gelten als fundamentale Steuermechanismen für Aufmerksamkeit, Bewusstsein und emotionale Regulation. Sie beeinflussen die Synchronisation und Kommunikation zwischen verschiedenen Hirnregionen und bilden damit eine Art „Grundrhythmus“ für höhere kognitive Prozesse.
ISF-Neurofeedback wurde von Mark L. Smith in den frühen 2000er-Jahren entwickelt. Er baute auf Erkenntnissen aus der Neurophysiologie und klinischen Praxis auf, um ein Trainingsverfahren zu schaffen, das gezielt diese langsamen Gehirnaktivitäten anspricht.
Eine neue Dimension im Neurofeedback
Klassische Neurofeedback-Methoden arbeiten mit schnelleren Frequenzbereichen wie Theta, Alpha oder Beta. ISF-Neurofeedback setzt bei den langsamsten Rhythmen des Gehirns an – einer Ebene, die mit herkömmlichen Verstärkern lange gar nicht messbar war. Damit eröffnet es einen völlig eigenen Zugang zum Training der Selbstregulation.
Was ISF für Ihre Praxis interessant macht
- Ein eigenständiger Ansatz, der Ihr bestehendes Neurofeedback-Repertoire erweitert
- Kombinierbar mit klassischen Protokollen und Z-Score-Training
- Mit ISF 2 (xLoreta) auch in tieferen Hirnregionen anwendbar
- Ein dynamisches Forschungsfeld, in dem Sie von Anfang an dabei sind
ISF lernen am IFEN
In unseren Kursen lernen Sie ISF-Neurofeedback von Grund auf: Sie verstehen die Neurophysiologie dahinter, wählen Elektrodenpositionen und Frequenzen gezielt aus und üben die Anwendung praktisch am Gerät. So können Sie ISF schon nach dem Kurs fundiert und sicher in Ihre Arbeit einbinden.
» weitere Informationen zum ISF-Neurofeedback
Artikel von Mark L. Smith im Magazin „NeuroConnections“ der ISNR (englisch)