
AUSBILDUNGSKURSE IM QEEG
Einführung in unsere Ausbildungskurse im QEEG
QEEG fundiert anwenden – von der Aufzeichnung bis zur Interpretation
Das klassische EEG hat sich seit Jahrzehnten bewährt, etwa in der Epilepsiediagnostik. Das quantitative EEG (QEEG) geht einen Schritt weiter: Es wertet die Aufzeichnung rechnerisch aus und vergleicht sie mit altersbezogenen Referenzdaten aus internationalen Datenbanken. Die Ergebnisse werden als Karten (Brain Maps) dargestellt.
Was das QEEG leisten kann
✓ Quantitative Kennwerte, die die klinische Befundung ergänzen
✓ Eine nachvollziehbare Grundlage für die Wahl von Trainingsprotokollen
✓ Verlaufsdokumentation vor und nach einer Trainingsphase
✓ Eine gemeinsame Sprache mit Ärzt:innen, Psycholog:innen und Forschenden
Was es nicht leistet: Allein stellt es keine Diagnose und belegt keine Ursache. Die Einordnung liegt immer bei der Fachperson.
Für wen ist dieser Kurs gedacht?
Der Kurs richtet sich an:
- Therapeut:innen mit Grundkenntnissen im EEG oder Neurofeedback
- Ärzt:innen, Psycholog:innen und Neurowissenschaftler:innen
- Fachpersonen, die eine evidenzbasierte Diagnostik in ihrer Praxis integrieren möchten
Ihr Nutzen
Nach dem Kurs können Sie QEEG-Messungen fachgerecht durchführen, auswerten und die Ergebnisse in Befundung, Trainingsplanung und Verlaufsdokumentation einordnen.

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Für wen ist dieser Kurs geeignet?
Dieser Kurs richtet sich an:
- Neurofeedback-Therapeut:innen mit Grundkenntnissen
- Psycholog:innen, Ärzt:innen und Therapeut:innen, die ihr therapeutisches Repertoire erweitern möchten
- Anwender:innen, die ihr Wissen über tiefere neuronale Mechanismen erweitern möchten
Warum IFEN?
Neurofeedback fundiert, praxisnah und auf dem Stand der Forschung: dafür steht das IFEN seit 2008.
Gegründet hat es Thomas F. Feiner, einer der ersten Neurofeedback-Therapeuten in Deutschland. Aus seiner Vision ist ein Institut gewachsen, das heute in ganz Deutschland und in zahlreichen weiteren europäischen Ländern ausbildet. Über 3.000 Fachleute haben mit uns ihren Weg ins Neurofeedback gestartet: Therapeut:innen, Ärzt:innen und weitere Gesundheitsfachkräfte.
Wir verbinden Wissenschaft, Praxis und echte Begleitung. Unser eigenes Neuroscience Lab bringt neue Erkenntnisse direkt in die Ausbildung, unsere Dozent:innen arbeiten selbst in Praxis, Klinik und Forschung. So gewinnen Teilnehmende nicht nur Fachwissen, sondern auch die Sicherheit, es souverän anzuwenden.
Wir sind überzeugt: Jedes Gehirn ist einzigartig – und so sollte auch die Ausbildung sein. Deshalb bieten wir aktuelle Inhalte, persönliches Mentoring, kontinuierliche Begleitung und eine internationale Community, die Erfahrungen teilt und sich gegenseitig unterstützt.
Häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ)
Das Wichtigste zur IFEN-Ausbildung
Welche Voraussetzungen brauche ich für die Ausbildung?
Unsere Ausbildung zur/zum Zertifizierten Neurofeedback-Therapeut:in IFEN umfasst alle vier Module: den Intensivkurs (Modul 1), Praktikum (Modul 2), Mentoring (Modul 3) und Prüfung (Modul 4). Sie richtet sich an Fachpersonen aus Medizin, Psychotherapie, Psychologie, Ergotherapie und weiteren Gesundheitsberufen sowie an Heilpraktiker:innen. Grundkenntnisse in Anatomie und Physiologie sind hilfreich; alles Weitere vermitteln wir Ihnen Schritt für Schritt.
Gut zu wissen: Das IFEN-Zertifikat bestätigt Ihre Qualifikation im Neurofeedback. Wer Neurofeedback zur Behandlung von Erkrankungen einsetzen möchte, braucht in Deutschland zusätzlich eine entsprechende Berufserlaubnis, etwa als Ärzt:in, approbierte:r Psychotherapeut:in oder Heilpraktiker:in. Ergotherapeut:innen arbeiten auf ärztliche Verordnung.
Auch ohne heilkundliche Berufserlaubnis können Sie Neurofeedback sinnvoll einsetzen, zum Beispiel im Coaching, im Leistungssport oder für Stress- und Leistungsregulation. Dafür bieten wir eigene Peak-Performance-Kurse an.
Sie möchten in Ihrer Praxis auch QEEG und Brain Mapping anbieten? Dann empfehlen wir Ihnen ergänzend unsere QEEG-Kurse.
Sie kommen nicht aus Deutschland? Die Regelungen dazu, wer Neurofeedback anbieten darf, unterscheiden sich von Land zu Land. Wir unterstützen Sie gern, haben aber nicht für jedes Land alle Informationen. Bitte klären Sie deshalb vor Beginn der Ausbildung, welche Vorgaben in Ihrem Land gelten. Diese Angaben dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Was macht die Neurofeedback-Ausbildung am IFEN besonders?
Wir orientieren uns an den internationalen Standards der Biofeedback Certification International Alliance (BCIA) und ergänzen sie um ein breites, praxisnahes Weiterbildungsangebot. Dazu gehört eine intensive, individuelle Begleitung: Jede:r Teilnehmende erhält eine:n erfahrene:n Mentor:in aus der aktiven Praxis. Außerdem vermitteln wir weiterführende Verfahren wie Z-Score-Training, sLORETA-Neurofeedback und ISF (Infra-Slow-Fluctuation).
Wie bereitet die IFEN-Ausbildung auf die praktische Anwendung vor?
Eine fundierte Ausbildung verbindet wissenschaftliches Verständnis mit praktischer Erfahrung und fachlicher Begleitung. Sie sollen lernen, Aufnahmen sorgfältig durchzuführen, Ergebnisse einzuordnen, begründete Trainingsziele zu entwickeln und Verläufe nachvollziehbar zu beurteilen.
Die IFEN-Grundausbildung umfasst vier Module:
- Intensivkurs
- Praktikum
- Mentoring
- Prüfung
Der erfolgreiche Abschluss führt zum IFEN-Zertifikat. Praktikum und Mentoring bieten Raum, das Gelernte anzuwenden, Fragen aus der Praxis zu besprechen und Sicherheit im fachlichen Vorgehen zu entwickeln.
Ergänzend bieten wir einen QEEG-Kurs und Weiterbildungen zu speziellen Themen an. Dabei arbeiten wir auch mit internationalen Experten zusammen.
Das IFEN-Zertifikat dokumentiert den erfolgreichen Abschluss unserer Qualifizierung. Welche diagnostischen oder therapeutischen Tätigkeiten Sie ausüben dürfen, richtet sich nach Ihrem Grundberuf, Ihren beruflichen Befugnissen und den geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen.
Wie melde ich mich für Modul 1 an, und in welchen Formaten findet es statt?
Modul 1 bieten wir in drei Formaten an, damit Sie es gut mit Ihrem Berufsalltag verbinden können:
- Vor Ort: 5 Tage Intensivkurs in Präsenz, mit viel praktischer Arbeit an den Geräten.
- Hybrid: 3 Tage online – je nach Kurs live per Zoom oder im Selbststudium – und 2 Praxistage vor Ort.
- Online im Selbststudium: Unser BCIA-anerkannter Grundkurs mit 36 Stunden, Einstieg jederzeit. Er wird als Modul 1 der IFEN-Zertifizierung angerechnet.
Alle aktuellen Termine finden Sie in unserer Kursübersicht zu Modul 1. Dort melden Sie sich direkt online an.
Unser Extra für Sie: Mit jeder Buchung von Modul 1 erhalten Sie kostenfrei Zugang zu unserem BCIA-anerkannten Grundkurs. So legen Sie gleich die Grundlage für eine spätere BCIA-Zertifizierung – eine internationale Qualifikation, die Ihr Neurofeedback-Profil deutlich aufwertet.
Was kostet die Ausbildung zur/zum Zertifizierten Neurofeedback-Therapeut:in IFEN?
- Modul 1 – 5-Tage-Kurs: 1.750,00 € / Person
- Modul 2 – Praktikum: 150,00 € pro Einheit. Mindestens 5 Einheiten erforderlich. Gesamt: 750,00 € / Person
- Modul 3 – Mentoring: 150,00 € pro Einheit. Mindestens 5 Einheiten erforderlich. Gesamt: 750,00 € / Person
- Modul 4 – Prüfung: pauschal 250,00 € / Person
- Inhouse-Schulungen: Pauschalpreise mit angemessenen Rabatten je nach Teilnehmerzahl
Hinweis: Die Kostenstruktur ist modular, transparent und auf die Zertifizierung als Neurofeedback-Therapeut/in (IFEN) ausgerichtet.
Gibt es Fortbildungspunkte?
Ja, für Ergotherapeut:innen: Sie erhalten für unsere Fortbildungen Fortbildungspunkte nach § 125 SGB V. Die Anzahl steht auf Ihrer Teilnahmebescheinigung. Für andere Berufsgruppen vergeben wir keine Fortbildungspunkte. Hier finden Sie weitere Informationen.
Welche technischen Vorkenntnisse brauche ich?
Keine besonderen. Wer im Berufsalltag mit einem Computer arbeitet, kommt mit der Neurofeedback-Software gut zurecht. Den Umgang mit Gerät, Elektroden und Software lernen Sie im Kurs Schritt für Schritt – an echten Systemen, mit Praxisübungen und klaren Anleitungen.
EEG, QEEG und Neurofeedback
Bei IFEN verbinden wir wissenschaftliche Grundlagen mit praktischer Erfahrung. Unser Anliegen ist, Fachpersonen so auszubilden, dass sie EEG, QEEG und Neurofeedback fundiert und verantwortungsvoll einsetzen können. Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt: seine individuellen Ziele, sein Alltag und seine Lebensqualität.
Was sind QEEG und Brain Mapping, und was lernen Sie darüber bei IFEN?
Das Elektroenzephalogramm, kurz EEG, erfasst elektrische Spannungsunterschiede an der Kopfoberfläche, die wesentlich durch die Aktivität von Nervenzellverbänden entstehen. Das quantitative EEG, kurz QEEG, ergänzt die Betrachtung der EEG-Kurven durch mathematische und statistische Auswertungen.
Damit lassen sich beispielsweise die Stärke verschiedener Frequenzanteile, ihre räumliche Verteilung und Veränderungen im Zeitverlauf untersuchen. Weitere Verfahren beschreiben statistische Zusammenhänge zwischen EEG-Signalen.
Brain Mapping macht ausgewählte Kennwerte als farbliche Karten anschaulich. Solche Darstellungen können helfen, Verteilungen und Unterschiede zu erkennen. Sie sind jedoch keine anatomischen Bilder des Gehirns.
In unseren Weiterbildungen lernen Sie, diese Informationen systematisch zu erschließen und fachlich einzuordnen. Dazu gehören die Qualität der Ausgangsdaten, die Auswahl geeigneter Auswertungsverfahren und der Umgang mit Referenzwerten.
Mit NeuroPathfinder bieten wir ergänzend eine praktische Lernplattform, auf der Sie EEG-Auswertungen nachvollziehen und Ihre Kenntnisse vertiefen können. So verbinden wir theoretisches Wissen mit praktischer Anwendung.
Was können EEG- und QEEG-Ergebnisse über einen Menschen aussagen?
EEG und QEEG eröffnen einen Zugang zur elektrischen Hirnaktivität. Sie können zeigen, welche Merkmale unter bestimmten Aufnahmebedingungen vorliegen und wie sich diese zwischen Situationen oder Messzeitpunkten unterscheiden.
Das EEG ist eine etablierte Untersuchungsmethode, insbesondere in der Neurologie. Quantitative Auswertungen können bei geeigneten Fragestellungen zusätzliche Informationen liefern. Ihr Wert entsteht durch die sorgfältige Verbindung von Messdaten, fachlichem Wissen und dem jeweiligen Untersuchungskontext.
Dabei berücksichtigen wir unter anderem Alter, Wachheit, Medikamente, Aufnahmebedingungen und mögliche Störeinflüsse. Eine Abweichung von Referenzwerten ist nicht automatisch eine Erkrankung. Umgekehrt schließt ein unauffälliges EEG eine Erkrankung nicht aus.
Eine klinische Diagnose erfordert die Beurteilung durch eine dafür qualifizierte und beruflich befugte Fachperson unter Einbeziehung der Krankengeschichte, der Beschwerden und weiterer Befunde.
In der Ausbildung legen wir deshalb Wert darauf, den Menschen hinter den Messdaten im Blick zu behalten. EEG-Kennwerte ergänzen die fachliche Betrachtung; sie bilden das persönliche Erleben und die Lebenssituation eines Menschen nicht vollständig ab.
Welche Ziele verfolgt Neurofeedback, und welche Rolle spielen Erfahrung und Wissenschaft?
Beim EEG-Neurofeedback werden ausgewählte Merkmale der Hirnaktivität mit möglichst geringer Verzögerung zurückgemeldet, beispielsweise über Bilder, Spiele oder akustische Signale. Diese Rückmeldung soll das Erlernen von Selbstregulation unterstützen.
Bei der therapeutischen Anwendung steht ein alltagsbezogenes Ziel im Mittelpunkt: Menschen dabei zu unterstützen, ihren Alltag besser zu bewältigen und mehr Lebensqualität zu erreichen. Welche Veränderungen angestrebt werden, richtet sich nach den persönlichen Bedürfnissen und der jeweiligen fachlichen Fragestellung.
Aus unserer langjährigen praktischen Arbeit kennen wir viele positive Rückmeldungen. Auch viele Teilnehmende unserer Aus- und Weiterbildungen berichten von Patientinnen und Patienten, die im Verlauf ihrer Neurofeedback-Behandlung Verbesserungen im Alltag und ihrer Lebensqualität wahrnehmen. Diese Erfahrungen sind ein wichtiger Antrieb für unsere Ausbildungsarbeit.
Solche Rückmeldungen beschreiben individuelle Erfahrungen. Sie ersetzen keine kontrollierten wissenschaftlichen Untersuchungen und lassen sich nicht auf jeden Menschen übertragen. Deshalb verbinden wir praktische Erfahrung mit einer differenzierten Betrachtung der Forschung.
Neurofeedback wird seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht. Wie belastbar die Ergebnisse sind, hängt unter anderem vom Anwendungsgebiet, dem Trainingsverfahren und der Qualität der Studien ab. Dabei wird sowohl untersucht, ob die angestrebte Regulation der Hirnaktivität erlernt wird, als auch, ob sich Beschwerden und Alltagsfunktionen verändern.
In unseren Weiterbildungen lernen Sie, persönliche Ziele und wissenschaftliche Erkenntnisse zusammenzuführen und Fortschritte systematisch zu beurteilen. Neben EEG-Merkmalen gehören dazu das persönliche Erleben und konkrete Veränderungen im Alltag. Denn mehr Lebensqualität ist ein wesentliches Ziel, an dem sich die praktische Arbeit orientieren soll.
Geräte
Worauf achten wir bei der Auswahl unserer Neurofeedback-Geräte?
Für Neurofeedback setzen wir bei IFEN ausschließlich Geräte ein, die als Medizinprodukte zertifiziert sind. Die entsprechenden Herstellerunterlagen und die festgelegten Zweckbestimmungen liegen uns vor.
Bei der Auswahl achten wir darauf, dass die Geräte für die vorgesehene Anwendung geeignet sind. Die Hersteller-Zweckbestimmung beschreibt, wofür und unter welchen Bedingungen ein Gerät eingesetzt werden soll. Die zugehörigen Konformitätsunterlagen dokumentieren die Erfüllung der geltenden Anforderungen.
Ein CE-Zeichen allein weist ein Produkt noch nicht als Medizinprodukt aus, da auch andere Produktgruppen diese Kennzeichnung tragen. Entscheidend sind die zugehörigen Unterlagen und Herstellerangaben.
Ebenso wichtig wie die geeignete Technik ist der fachkundige Umgang damit. Deshalb lernen Sie bei uns, auf sorgfältige Aufnahmen zu achten, Störeinflüsse zu erkennen und die Geräte entsprechend ihrer Gebrauchsanweisung einzusetzen.
Ist die Ausbildung an bestimmte Geräte oder Systeme gekoppelt?
Nein. Die Ausbildung ist nicht an bestimmte Geräte oder Hersteller gebunden. Für Praktikum und Mentoring benötigen Sie eine eigene Neurofeedback-Ausstattung. Welche Lösung (Geräte, Software, Zubehör) zu Ihrer Praxis und Ihren Zielen passt, besprechen wir gern mit Ihnen in einer persönlichen Beratung – am besten vor dem Kauf.
Was kosten Neurofeedback-Geräte?
Neurofeedback-Geräte sind gut finanzierbar. Qualitativ hochwertige, als Medizinprodukt zertifizierte Systeme kosten inklusive Software ab ca. 3.500,00 €. Wir beraten Sie gern zur passenden Geräteauswahl für Ihr Setting.
Neurofeedback in der Praxis
Wie viele Sitzungen sind üblich, und wie nachhaltig ist das Training?
In der Praxis werden häufig 20 bis 30 Sitzungen geplant. Erste Veränderungen im Trainingsverlauf zeigen sich erfahrungsgemäß oft schon nach etwa 10 Sitzungen. Die weiteren Sitzungen dienen dazu, das Gelernte zu festigen.
Ziel des Trainings ist, dass Klient:innen die erlernte Selbstregulation auch nach Abschluss im Alltag nutzen können. Wie schnell und wie nachhaltig sich Ergebnisse einstellen, ist individuell verschieden. Deshalb wird der Verlauf von Anfang an dokumentiert und das Training daran angepasst. Genau das lernen Sie in unserer Ausbildung.
Was kostet eine Neurofeedback-Sitzung?
Die Preise sind sehr unterschiedlich, denn jede Praxis legt ihre Honorare frei fest. Eine Rolle spielen unter anderem die Region, die Berufsgruppe, die Dauer der Sitzung und die Art des Neurofeedbacks, zum Beispiel klassische Protokolle, Z-Score- oder QEEG-gestütztes Training.
Ein QEEG wird meist gesondert berechnet.
Wird Neurofeedback von den Krankenkassen übernommen?
Das ist eine der häufigsten Fragen, und die Antwort hängt davon ab, wer Neurofeedback anbietet und wie die Patient:innen versichert sind. Nach den uns vorliegenden Informationen (Stand: November 2026) ergibt sich in Deutschland folgendes Bild:
- Ergotherapie: Neurofeedback kann im Rahmen einer ärztlich verordneten ergotherapeutischen Behandlung als Therapiemittel eingesetzt werden, etwa bei einer psychisch-funktionellen oder sensomotorisch-perzeptiven Behandlung. Abgerechnet wird dabei die verordnete Behandlung.
- Psychotherapie: Innerhalb einer genehmigten Psychotherapie, zum Beispiel einer Verhaltenstherapie, lässt sich Neurofeedback je nach Behandlungsplan als Methode einbinden.
- Ärzt:innen: Bei Privatpatient:innen wird Neurofeedback derzeit nach der GOÄ über analoge Ziffern abgerechnet. Gute Nachricht für die Zukunft: Der Entwurf der neuen GOÄ sieht erstmals eine eigene Gebührennummer für Bio- und Neurofeedback vor. Die neue GOÄ soll voraussichtlich frühestens 2028 in Kraft treten.
- Private Krankenversicherung und Beihilfe: Viele Tarife erstatten Neurofeedback ganz oder teilweise. Am besten reichen Patient:innen vorab einen Kostenvoranschlag ein.
- Heilpraktiker:innen: Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht, private Kranken- und Zusatzversicherungen je nach Tarif schon.
- Selbstzahler: Neurofeedback kann jederzeit privat in Anspruch genommen werden. Ein QEEG ist meist eine Privatleistung.
Ob und in welchem Umfang Kosten übernommen werden, entscheidet immer der jeweilige Kostenträger im Einzelfall.
Bitte beachten Sie: Diese Übersicht dient der allgemeinen Orientierung und stellt keine Rechts- oder Abrechnungsberatung dar. Sie beschreibt die Situation in Deutschland; in anderen Ländern gelten eigene Regelungen dazu, wer Neurofeedback anbieten darf und wie es abgerechnet wird. Bitte informieren Sie sich über die für Sie geltenden Vorgaben.
Praktikum, Mentoring und Prüfung
Wo melde ich mich für Praktikum und Mentoring an?
Praktikum und Mentoring melden Sie online über unsere Website an – analog zur Seminaranmeldung. So sichern Sie sich feste Termine und eine zuverlässige Planung.
Wann findet die Prüfung statt?
Die Prüfung kann in mehreren Formaten stattfinden: häufig während des Praktikums oder online. Mit der neuen Online-Prüfungsplattform ist die Prüfung auch in Ihrer eigenen Praxis möglich – flexibel und planungssicher.
Weitere Informationen
Wo erfahre ich mehr über Neurofeedback und die Ausbildung am IFEN?
Einen guten Einstieg bieten unsere Seiten „Was ist Neurofeedback?“ und „Anwendungsgebiete“ sowie unser Blog mit Fachbeiträgen zu Neurofeedback, EEG und QEEG. Haben Sie Fragen zur Ausbildung, schreiben Sie uns gern – wir beraten Sie persönlich.
Fortbildung Neurofeedback
| Kurs-Nr. | Kurstitel | Sprache | Beginn | Ende | Ort | Preis (EUR) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| QEEG-121226-EN | qEEG Workshop – From Recording to Clinical Interpretatio Neu | Sa., 12.12.2026, 10:00 | So., 13.12.2026, 17:00 | Online | Standardpreis: 750,00 | buchen |
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